Warschau April 2008
Nachdem ich im Januar die Krakau-Reise habe platzen lassen muessen, hat es nun auch mit einem Polen-Besuch geklappt. Der Flug mit Germanwings war schoen billig, doch der Sloty-Kurs war ein richtiger Schock. Gab nur 3 Stk. fuer einen Euro und so war meine ganze Finanzplanung erst mal durcheinander gewuerfelt
Warschau hat 1,7 Millionen Einwohner und ist ein wenig ueber 2 Hamms gross. Die Stadt liegt an der Wisla. Deren Ufer sind optimal zum Wandern und Laufen geeignet. Ellenlang und ruhig. Zusaetzlich erleichtert der Fluss die Orientierung.
Grosse Passagen sind begruent.
Zwischendurch sieht man alte Gebaeude mit modernen Elementen.
Grosser Vogel
An jeder Ecke erinnern Denkmaeler an den 2. Weltkrieg und der Toten.
Die Altstadt
In der Altstadt finden sich viele Kneipen, Restaurants und sogar Nachtclubs.
Der koenigliche Palast
Sonntag gibt es die Moeglichkeit der kostenlosen Besichtigung.
Gaius
Und Gnaeus
Koeniginnen-Zimmer
Zeremonie-Schwert
Ein Satyrn
Mein Gott, was bin ich fuer ein schlechter Photograph *g* Das Gemaelde zeigt eigentlich wunderbar fleischige Weintrauben. Bekommt man gleich Lust drauf.
Der Marmorraum
Der Marktplatz
Die verschiedenen Haeuser weisen die Stilmerkmale ihrer jeweiligen Epochen vor. So varrieren die Tuerbogen besonders stark.
Die Johannes-Kathedrale.
Ich habe darauf verzichtet hineinzugehen, da anscheinend ein Gottesdienst stattfand.
Mauer und Stadttor trennen die Altstadt von der Neustadt (die auch eine Altstadt ist *g*)
Die Mauer laesst sich begehen.
Das Marie-Curie-Geburtshaus. Mit Nobelpreisen in Physik und Chemie sicher eine der bedeutendsten Forscherinnen der Welt. Nur irgendwie habe ich im Innenraum nur eine Kunstausstellung gefunden. Eigentlich soll es da auch ein Curie-Museum geben, doch ich hatte nur viele polnische Schilder gesehen und auf die Schnelle keinen Uebersetzer gefunden.
Hinten sieht man das Wahrzeichen Warschaus, den Palast der Kultur und Wissenschaft; ein Geschenk der Russen.
Der obligatorische Biertest. Lech laesst sich recht gut trinken.
Das Hotel Logos ist recht sauber und man hat einige umweltfreundliche Ideen. Z.B. wird der Stromkreis ueber die Tuerkarte aktiviert, so kann man nicht den Raum verlassen und noch alle Geraete an haben.
Das Hotel liegt optimal in vielleicht 15-30 Minuten Fussweg zwischen Altstadt und den Parkanlagen. Der Komfort ist nicht so hoch. Doch fuer jeden, der einfache Hotels mag, kann ich eine Empfehlung aussprechen.
WK-Denkmal
Das Parlament
Die franzoesische Botschaft. Die Gallier haben dort ueberall ihre gallos aufgestellt.
So, und nun zum Schoensten. Die verschiedenen Parkanlagen. Zunaechst der Ujazdowski Park.
Perseus
Ueberall wuseln in den Parks Eichhoernchen herum, die keine Angst vor Menschen haben.
Der Ujazdowski Palast
Das Observatorium. Mit Kopernikus hat es allerdings nichts zu tun. Der war naemlich nicht in Warschau aktiv und auch schon lange vor dem Bau tot.
Im Botanischen Garten war ich auch, doch habe ich davon keine Photos. Im Gegensatz zu den Parkanlagen liegt dort das Schwergewicht auf das Zeigen der unterschiedlichsten Arten in einer gewissen Systematik. Leider ist im April der halbe Garten noch Brachland.
Das Regierungsgebauede
Lazienkowski Park
Das Chopin-Denkmal. Wenn man da nicht den sowjetischen Einfluss erkennt *g*
Sybillen-Tempel
Ich beim Hoernchen-Fuettern.
Palace on the Water
Das Theater und zugleich der Pfauenstuetzpunkt
Spatz mit erbeuteten Federn.
Pfau versucht zu imponieren
Ein Wrobel *g*
Die litauische Botschaft. Irgenwie sympathisch im Vergleich zu den haesslichen Protzbauten der grossen Nationen.
In Punkto Haesslichkeit fand ich die deutsche Botschaft herausragend. Habe davon aber kein Photo gemacht.
Palme 🙂
Der Palast der Kultur und Wissenschaft aus der Naehe
Gewagte Architektur
Die Reise war wirklich angenehm. Warschau verfuegt ueber wunderbare Parkanlangen und die Leute sind wirklich auffallend freundlich und hilfsbereit. Das Preisniveau ist vielleicht schon auf dem Level von Berlin (zumindest bei den Artikeln, die ich gekauft habe). Anschauen lohnt sich dennoch 🙂